Tracking

First-Party-Daten

Daten, die du selbst erhebst

Kurz erklärt

First-Party-Daten sind Daten, die du direkt bei deinen Besuchern und Kunden erhebst, etwa über deine Website, Formulare oder ein First-Party-Cookie auf deiner Domain.

Auch bekannt als: First-Party Daten, First-Party-Cookie

First-Party-Daten sind Informationen, die du direkt und selbst bei deinen Besuchern und Kunden erhebst, zum Beispiel über deine Website, Formulare, deinen Shop oder ein First-Party-Cookie auf deiner eigenen Domain. Sie gelten als die verlässlichste Datenquelle im Online-Marketing. Der große Vorteil: Du kontrollierst selbst, was erhoben wird, wie lange es gespeichert bleibt und an wen es weitergegeben wird.

Wie funktionieren First-Party-Daten?

Alles, was auf deiner Domain passiert, kannst du selbst erfassen: Seitenaufrufe, Klicks, ausgefüllte Formulare, Käufe, aber auch UTM-Parameter und eine Click-ID wie die gclid oder fbclid aus dem Anzeigenklick. Ein First-Party-Cookie auf deiner Domain hilft, einen Besucher über mehrere Seitenaufrufe hinweg wiederzuerkennen.

Für Werbeplattformen werden diese Daten wertvoll, wenn du sie zurückspielst. Kundendaten wie E-Mail oder Telefonnummer werden dazu per Hashing unkenntlich gemacht und mit Conversions gesendet, etwa über Enhanced Conversions bei Google oder Advanced Matching bei Meta.

Warum sind First-Party-Daten wichtig?

Third-Party-Cookies werden von vielen Browsern blockiert, Safari ITP begrenzt Cookie-Laufzeiten und Ad-Blocker stoppen externe Scripts. Wer nur auf Daten der Werbeplattformen setzt, verliert Signale. First-Party-Daten sind davon weniger betroffen und gehören dir. Sie verbessern typischerweise die Event Match Quality und machen deine Messung robuster.

Auch hier gilt die DSGVO: Selbst erhobene Daten darfst du für Werbezwecke in der Regel nur mit Einwilligung nutzen. Wie das sauber geht, zeigt der Guide DSGVO-konformes Tracking.

Beispiel

Eine Agentur betreut einen Handwerksbetrieb. Ein Besucher kommt über eine Meta-Anzeige mit fbclid, liest drei Seiten und fragt ein Angebot an. Die fbclid, die Landingpage und die E-Mail aus dem Formular sind First-Party-Daten. Gehasht an Meta gesendet, kann Meta den Lead zuverlässig der Anzeige zuordnen.

First-Party-Daten mit LeadSignal

LeadSignal speichert nach Einwilligung eine First-Party-Identität für jeden Besucher und zeigt deine Leads in einer Personenliste mit Ursprungsquelle, Click-ID und Landingpage. UTM-Parameter werden pro Session gespeichert, Formularfelder automatisch erkannt und gehasht an Meta, Google oder TikTok weitergegeben. Einrichtung: ein Script, kein Entwickler.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen First-Party- und Third-Party-Daten?+

First-Party-Daten erhebst du selbst auf deiner eigenen Website oder in deinem Shop. Third-Party-Daten stammen von Drittanbietern, die sie über viele Websites hinweg sammeln, klassisch über Third-Party-Cookies. First-Party-Daten gelten als zuverlässiger und sind von Browser-Einschränkungen deutlich weniger betroffen.

Brauche ich für First-Party-Daten eine Einwilligung?+

Das hängt vom Zweck ab. Technisch notwendige Daten brauchen meist keine Einwilligung. Sobald du First-Party-Daten für Werbung nutzt oder an Werbeplattformen weitergibst, brauchst du in der EU in der Regel eine Einwilligung.

Was ist ein First-Party-Cookie?+

Ein Cookie, das von der Domain gesetzt wird, die der Besucher gerade aufruft. Browser behandeln es großzügiger als Cookies fremder Domains, auch wenn zum Beispiel Safari die Laufzeit mancher per JavaScript gesetzter Cookies begrenzt.

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