Tracking

gclid

Google Click Identifier

Kurz erklärt

Die gclid ist die Click-ID von Google Ads. Google hängt sie bei jedem Anzeigenklick an die URL, damit Conversions dem richtigen Klick zugeordnet werden.

Die gclid (Google Click Identifier) ist die Click-ID von Google Ads. Google hängt sie bei aktivem automatischem Tagging an jede Ziel-URL, damit eine spätere Conversion eindeutig dem Anzeigenklick zugeordnet werden kann.

Wie funktioniert die gclid?

Klickt jemand auf deine Suchanzeige, erzeugt Google einen eindeutigen Wert und hängt ihn an die URL deiner Landingpage:

https://example.com/angebot?gclid=Cj0KCQjw8eOLBhC1ARIsAOzx5cG...

Der Google Tag liest den Wert aus und speichert ihn in einem First-Party-Cookie. Wenn der Besucher später ein Formular absendet oder kauft, wird die Conversion zusammen mit der gclid an Google Ads gemeldet. Google kann dann Kampagne, Anzeigengruppe, Keyword und Uhrzeit des Klicks zuordnen.

Neben der gclid gibt es weitere Google-Parameter: gbraid und wbraid für iOS-Traffic unter App Tracking Transparency, gad_source mit Informationen zur Anzeigenquelle und dclid für Display- und Campaign-Manager-Klicks.

Warum ist die gclid wichtig?

Die gclid ist das Rückgrat des Conversion-Trackings in Google Ads. Fehlt sie, werden Conversions schlechter zugeordnet und Smart Bidding hat weniger Signale. Typische Ursachen für verlorene gclids:

  • Weiterleitungen, die Query-Parameter abschneiden
  • Formulare oder Checkouts auf einer anderen Domain
  • Kein Consent, wodurch der Cookie nicht gesetzt wird
  • Cookie-Laufzeitbegrenzungen durch Safari ITP

Mit Enhanced Conversions schickst du zusätzlich gehashte E-Mail-Adressen oder Telefonnummern mit. Das hilft Google, Conversions auch dann zuzuordnen, wenn die gclid fehlt.

Die gclid ersetzt keine UTM-Parameter. Viele Werbetreibende nutzen beides: die gclid für Google selbst, UTMs für die eigene Auswertung.

gclid mit LeadSignal

LeadSignal erfasst die gclid sowie gbraid, wbraid, gad_source und dclid automatisch und speichert sie mit der Session. Für Google Ads nutzt LeadSignal den Google Tag (gtag) im Browser, inklusive Google Consent Mode v2 und Enhanced Conversions. Eine serverseitige Übertragung an Google Ads gibt es derzeit nicht. In der Lead-Liste siehst du zu jedem Lead die gclid, die Quelle und die Landingpage.

Mehr zur Anbindung findest du auf der Seite zur Google-Ads-Integration.

Häufige Fragen

Wie aktiviere ich die gclid in Google Ads?+

Über das automatische Tagging in den Kontoeinstellungen von Google Ads. Es ist standardmäßig aktiv. Prüfe trotzdem, ob es eingeschaltet ist und ob deine Website den Parameter nicht durch Redirects entfernt.

Was sind gbraid und wbraid?+

Das sind Varianten der gclid, die Google für Klicks von iOS-Geräten nutzt, bei denen App Tracking Transparency greift. gbraid steht für App-zu-Web-Klicks, wbraid für Web-zu-App-Messungen. Sie sind aggregierter und weniger personenbezogen als die gclid.

Darf ich die gclid ohne Einwilligung speichern?+

Die gclid wird in der Regel als personenbezogen betrachtet. Speichere sie dauerhaft nur mit Marketing-Einwilligung über deinen Cookie-Banner. Google Consent Mode v2 steuert zusätzlich, wie Google selbst mit dem Wert umgeht.

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