Tracking

Click-ID

Klick-Kennung von Werbeplattformen

Kurz erklärt

Eine Click-ID ist eine eindeutige Kennung, die Werbeplattformen beim Anzeigenklick an die URL hängen. Sie verknüpft eine Conversion mit genau diesem Klick.

Auch bekannt als: Klick-ID

Eine Click-ID ist eine eindeutige Kennung, die eine Werbeplattform automatisch an die Ziel-URL hängt, sobald jemand auf eine Anzeige klickt. Sie ist das Bindeglied zwischen Anzeigenklick und späterer Conversion.

Wie funktioniert eine Click-ID?

Klickt jemand auf deine Google- oder Meta-Anzeige, landet er nicht einfach auf example.com/angebot, sondern auf einer URL mit angehängtem Parameter, etwa ?gclid=Cj0KCQ... oder ?fbclid=IwAR.... Dein Tracking liest diesen Wert aus und speichert ihn. Kommt es später zu einem Lead oder Kauf, wird die Click-ID mit dem Conversion-Event an die Plattform zurückgeschickt. Die Plattform weiß dann: Diese Conversion gehört zu genau diesem Klick, dieser Anzeige und dieser Kampagne.

Die wichtigsten Click-IDs im Überblick:

PlattformClick-IDs
Google Adsgclid, gbraid, wbraid, gad_source, dclid
Metafbclid, _fbp (Browser-ID)
TikTokttclid, _ttp
LinkedInli_fat_id
Microsoft Adsmsclkid
X (Twitter)twclid
SnapchatScCid
Redditrdt_cid

Warum sind Click-IDs wichtig?

Seit Third-Party-Cookies wegfallen und Safari ITP die Laufzeit von Cookies begrenzt, ist die Click-ID oft das zuverlässigste Signal, um eine Conversion einem Klick zuzuordnen. Gehen Click-IDs verloren, etwa weil ein Redirect sie abschneidet oder das Formular auf einer anderen Domain liegt, steigt der Signalverlust. Deine Kampagnen sehen dann schlechter aus, als sie sind, und der Algorithmus optimiert mit weniger Daten.

Über die Conversions API übertragene Click-IDs verbessern zusätzlich die Event Match Quality, weil Meta das Event dem Klick sicherer zuordnen kann.

Anders als UTM-Parameter, die du selbst setzt, sind Click-IDs nicht für Menschen lesbar. Sie ergänzen sich: UTMs beschreiben die Kampagne für dich, die Click-ID beschreibt den Klick für die Plattform.

Click-IDs mit LeadSignal

LeadSignal erfasst automatisch gclid, gbraid, wbraid, gad_source, dclid, fbclid, _fbp, ttclid, _ttp, li_fat_id, msclkid, twclid, ScCid und rdt_cid. Sobald Marketing-Einwilligung vorliegt, werden sie der Person zugeordnet und in der Lead-Liste neben Quelle und Landingpage angezeigt. So siehst du zu jedem Lead, von welchem Anzeigenklick er stammt. Conversions leitet LeadSignal an Meta, Google Ads, LinkedIn und TikTok weiter. Für Microsoft Ads, Snapchat und Reddit werden die Click-IDs zwar gespeichert, aber (noch) keine Conversions weitergeleitet.

Welche Plattformen angebunden sind, siehst du unter Integrationen.

Häufige Fragen

Welche Click-IDs gibt es?+

Jede große Werbeplattform hat ihre eigene: gclid, gbraid und wbraid bei Google Ads, fbclid bei Meta, ttclid bei TikTok, li_fat_id bei LinkedIn, msclkid bei Microsoft Ads, twclid bei X, ScCid bei Snapchat und rdt_cid bei Reddit.

Ist eine Click-ID ein personenbezogenes Datum?+

Eine Click-ID identifiziert einen einzelnen Klick und kann von der Plattform einem Nutzer zugeordnet werden. Sie wird daher in der Regel als personenbezogen behandelt. Speichere und übermittle sie nur mit passender Einwilligung.

Was passiert, wenn die Click-ID verloren geht?+

Dann kann die Werbeplattform eine Conversion schlechter oder gar nicht der Anzeige zuordnen. Das führt zu fehlenden Conversions im Werbekonto und schwächeren Signalen für die Kampagnenoptimierung.

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