Die Conversions API (kurz CAPI) ist eine Schnittstelle von Meta, über die du Conversion-Events direkt von einem Server an Meta schickst. Sie ergänzt den Meta Pixel, der im Browser läuft, und macht deine Daten unabhängiger von Ad-Blockern und Browser-Einschränkungen.
Wie funktioniert die Conversions API?
Statt dass der Browser des Besuchers ein Event an Meta sendet, schickt ein Server eine HTTP-Anfrage an die Graph API von Meta. Jedes Event enthält einen Event-Namen (zum Beispiel einen der Standard-Events wie Lead oder Purchase), einen Zeitstempel, die URL und Kundendaten wie E-Mail oder Telefonnummer. Diese persönlichen Daten werden vor dem Versand per SHA-256 gehasht. Zusätzlich lassen sich Browser-Signale wie _fbp, _fbc oder die fbclid mitsenden, um den Abgleich zu verbessern.
Das Prinzip dahinter ist Server-Side Tracking: Die Übertragung findet nicht mehr im Browser statt, sondern von Server zu Server.
Warum ist die Conversions API wichtig?
Browser-basierte Pixel verlieren je nach Zielgruppe einen spürbaren Teil der Events, etwa durch Ad-Blocker oder Safari ITP. Die Conversions API reduziert diesen Signalverlust. Weil sie meist mehr Kundendaten mitsendet, steigt oft auch die Event Match Quality, was Meta bei der Optimierung hilft.
Wichtig ist die Deduplizierung: Senden Pixel und CAPI dasselbe Event, braucht es eine gemeinsame Event-ID, damit Meta es nur einmal zählt.
Beispiel
Ein Online-Shop trackt Käufe mit dem Pixel und zusätzlich über die Conversions API. Ein Kunde mit Ad-Blocker kauft ein. Der Pixel erreicht Meta nicht, das Server-Event schon. Die Conversion landet trotzdem in der Kampagne.
Conversions API mit LeadSignal
Viele Anleitungen zur Conversions API setzen auf einen Server-Side GTM mit eigenem Hosting. LeadSignal braucht das nicht: Du fügst ein Script ein, verbindest dein Meta-Konto und LeadSignal sendet die Events parallel über Pixel und CAPI, dedupliziert per Event-ID und mit gehashten Kundendaten aus erkannten Formularfeldern. Die Schritte findest du in Meta Conversions API einrichten.