Kennzahlen

ROAS

Return on Ad Spend

Kurz erklärt

ROAS (Return on Ad Spend) misst, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro bringt. Berechnet wird er als Umsatz aus Anzeigen geteilt durch Werbekosten.

Auch bekannt als: Return on Ad Spend

ROAS (Return on Ad Spend) ist die Kennzahl, die zeigt, wie viel Umsatz du mit jedem Euro Werbebudget erzielst. Sie ist die wichtigste Erfolgsgröße für umsatzorientierte Kampagnen, besonders im E-Commerce.

Wie wird der ROAS berechnet?

Die Formel ist einfach:

ROAS = Umsatz aus Anzeigen / Werbekosten

Oft wird der ROAS auch in Prozent angegeben: Ein ROAS von 4 entspricht 400 Prozent.

Beispiel

Du gibst im Monat 2.000 Euro für Meta-Anzeigen aus. Über diese Anzeigen kommen 40 Bestellungen mit einem durchschnittlichen Warenkorb von 150 Euro, also 6.000 Euro Umsatz.

ROAS = 6.000 € / 2.000 € = 3

Jeder investierte Euro bringt also 3 Euro Umsatz. Ob das profitabel ist, hängt von deiner Marge ab. Bei 40 Prozent Bruttomarge liegt dein Break-even-ROAS bei 2,5 (1 geteilt durch 0,4). Mit 3 bist du also im Plus.

Warum ist der ROAS wichtig?

Der ROAS hilft dir, Budget dorthin zu verschieben, wo es am meisten Umsatz bringt. Werbeplattformen nutzen ihn außerdem für Gebotsstrategien wie "Ziel-ROAS" in Google Ads oder wertbasierte Optimierung bei Meta.

Damit das funktioniert, müssen zwei Dinge stimmen:

  1. Conversions müssen ankommen. Signalverlust durch Ad-Blocker oder Safari ITP drückt den gemessenen ROAS künstlich nach unten.
  2. Conversion-Werte müssen mitgeschickt werden. Ohne Wert und Währung pro Event kann die Plattform keinen ROAS berechnen.

Für Leadgenerierung ist der ROAS oft weniger aussagekräftig, weil der Umsatz erst später im Vertrieb entsteht. Dort ist der CPA meist die bessere Steuergröße. Saubere Attribution ist in beiden Fällen die Voraussetzung.

ROAS mit LeadSignal

Mit LeadSignal kannst du jedem Event einen Conversion-Wert und eine Währung mitgeben, zum Beispiel einen festen Wert pro Lead oder den Bestellwert per JS-API. Diese Werte gehen an Meta, Google Ads, LinkedIn und TikTok, sodass die Plattformen deinen ROAS berechnen und wertbasiert optimieren können. Bei Meta geschieht das zusätzlich serverseitig über die Conversions API, was die Datenbasis stabiler macht.

Wenn du den ROAS auf Basis echter Umsätze aus deinem CRM messen willst, also inklusive Deals, die erst Wochen nach dem Lead abgeschlossen werden, hilft dir unser Schwesterprodukt LeadMetrics. Für den Einstieg reicht oft schon einfaches Tracking mit sauberen Werten pro Event, siehe Preise.

Häufige Fragen

Was ist ein guter ROAS?+

Das hängt von deiner Marge ab. Ein ROAS von 4 gilt oft als solide, bei niedrigen Margen kann aber auch 6 nötig sein, um profitabel zu sein. Rechne deinen Break-even-ROAS aus: 1 geteilt durch deine Bruttomarge.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?+

ROAS setzt Umsatz ins Verhältnis zu Werbekosten. Der ROI berücksichtigt alle Kosten, also auch Produkt, Personal und Tools, und betrachtet den Gewinn. Ein hoher ROAS bedeutet daher nicht automatisch einen positiven ROI.

Warum ist mein ROAS im Werbekonto niedriger als in der Realität?+

Häufig fehlen Conversions im Werbekonto, weil Ad-Blocker, Cookie-Beschränkungen oder fehlende Einwilligungen das Tracking stören. Serverseitiges Tracking und gehashte Kundendaten können diesen Verlust verringern.

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