Kennzahlen

CPA

Cost per Acquisition

Kurz erklärt

CPA (Cost per Acquisition) zeigt, was dich eine Conversion wie ein Lead oder Kauf im Schnitt kostet. Formel: Werbekosten geteilt durch Conversions.

Auch bekannt als: Cost per Acquisition

CPA (Cost per Acquisition) gibt an, wie viel dich eine einzelne Conversion im Durchschnitt kostet. Je nach Ziel ist das ein Lead, ein Kauf, eine Registrierung oder eine Terminbuchung.

Wie wird der CPA berechnet?

CPA = Werbekosten / Anzahl Conversions

Welche Conversion du zählst, legst du selbst fest. Bei Leadgenerierung ist das meist das abgeschickte Formular, im Shop der abgeschlossene Kauf.

Beispiel

Du gibst im Monat 3.000 Euro für Google Ads aus und bekommst darüber 60 Anfragen über dein Kontaktformular.

CPA = 3.000 € / 60 = 50 €

Jeder Lead kostet dich also 50 Euro. Wenn im Schnitt jeder fünfte Lead zum Kunden wird, liegen deine Kosten pro Neukunde bei 250 Euro. Ob das gut ist, hängt davon ab, was ein Kunde dir einbringt.

Warum ist der CPA wichtig?

Der CPA ist die zentrale Kennzahl für alle, die Leads statt direkter Umsätze generieren: Agenturen, Dienstleister, B2B-Unternehmen. Er zeigt auf einen Blick, welche Kampagne effizient ist. Google Ads und Meta nutzen ihn auch für Gebotsstrategien wie "Ziel-CPA" oder Kostenobergrenzen.

Der CPA ist aber nur so gut wie dein Conversion-Tracking. Wenn durch Signalverlust ein Teil der Leads nicht bei der Plattform ankommt, sieht dein CPA schlechter aus, als er ist, und der Algorithmus spielt Anzeigen an die falschen Leute aus. Wichtig ist auch, Events sauber zu benennen, etwa über die Standard-Events von Meta wie "Lead" oder "Purchase", damit die Plattform weiß, worauf sie optimieren soll.

Wo der ROAS den Umsatz betrachtet, schaut der CPA nur auf die Kosten. Für eine saubere Attribution, also die Frage, welcher Kanal die günstigsten Leads bringt, brauchst du außerdem zuverlässige Herkunftsdaten pro Lead.

CPA mit LeadSignal

LeadSignal erkennt Formulare automatisch und lässt dich Conversions per Klick im visuellen Event-Setup festlegen, ohne Entwickler und ohne Google Tag Manager. Jedes Event kannst du auf ein Plattform-Event wie "Lead" mappen und an Meta, Google Ads, LinkedIn und TikTok senden. In der Lead-Liste siehst du zu jedem Lead Quelle, Click-ID und Landingpage. So weißt du, welche Kampagne welchen Lead gebracht hat. Wie das für mehrere Kunden funktioniert, zeigt unser Artikel zu Ad-Tracking für Agenturen.

Willst du nicht nur Kosten pro Lead, sondern Kosten pro gewonnenem Kunden auf Basis deiner CRM-Daten sehen, ist unser Schwesterprodukt LeadMetrics die passende Lösung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen CPA und CPL?+

CPL (Cost per Lead) ist ein CPA, bei dem die Conversion ein Lead ist. CPA ist der Oberbegriff und kann sich auch auf Käufe, Registrierungen oder Terminbuchungen beziehen.

Was ist ein guter CPA?+

Einen allgemeingültigen Wert gibt es nicht. Entscheidend ist, wie viel dir eine Conversion wert ist. Wenn aus jedem zehnten Lead ein Kunde mit 2.000 Euro Deckungsbeitrag wird, darf ein Lead bis zu 200 Euro kosten, bevor du Verlust machst.

Warum steigt mein CPA plötzlich?+

Neben höheren Klickpreisen oder schwächeren Anzeigen ist ein häufiger Grund fehlerhaftes Tracking. Kommen weniger Conversions bei der Plattform an, steigt der gemessene CPA, obwohl sich an der Realität nichts geändert hat.

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